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23.06.2010 // Metallbauer setzt auf Coaching

Mit dem Franchisesystem VISIOMETALL ist es der VMT AG in Hilzingen gelungen, ein bundesweites Netzwerk für das Marktsegment Servicetechnik für kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore zu etablieren. Über Deutschland hinaus befindet sich inzwischen jeweils ein VISIOMETALL-Standort in Österreich und in der Schweiz.

Hinter den 28 VISIO-Partnerbetrieben stehen meist Unternehmen des Metallhandwerks, die zwischen fünf und siebzig Mitarbeiter beschäftigen. Den Erwerb der Lizenz für VISIOMETALL und den damit verbundenen Aufbau eines Profitcenters für Dienstleistung nehmen die Betriebe meist zum Anlass, ihre gesamten Betriebsstrukturen zu prüfen. Zu diesem Zweck greifen sie gerne auf das Coaching der VMT AG zurück. Das VMT-Coaching findet meist einmal im Monat einen Tag lang im Betrieb statt. Es geht um die Bereiche Vertrieb, Betriebswirtschaft, Management, Mitarbeiterführung, Personalrecruiting und Marketing. Die Schwerpunkte, wie viel Zeit für welchen Bereich eingesetzt wird, legt der Unternehmer nach Analyse des Ist-Standes fest.



Ein klassisches Beispiel ist der Metallbauunternehmer Erich Trinkl mit Betriebsstandorten in Mayrhofen und Fügen im Zillertal. Nach rund einem Jahr VISIOMETALL hat er sich für das Coaching durch das VMT-Team entschieden. Trinkl führt in Tirol einen Metallbaubetrieb und ein Unternehmen für Automatische Türen, Tore, Schranken, Pollern usw. sowie das entsprechende Service- und Wartungsangebot für kraftbetätigte Fenster, Türen und Tore. Insgesamt beschäftigt er 45 Mitarbeiter. Wir haben den Unternehmer nach seinen Gründen für die Beratung durch VMT gefragt:

Aus welchen Gründen haben Sie sich für das Coaching entschieden?
Erich Trinkl: Als VISOMETALL-Netzwerkpartner habe ich Karl-Heinz Vossenkuhl in einigen Gesprächen kennengelernt und mich von seinen Kompetenzen als Unternehmensberater überzeugt. Auch im Kontakt mit seinen Kindern Matthias und Stefanie habe immer ein gutes Gefühl und erhalte ehrliche Rückmeldung und brauchbare Einschätzungen zu meiner Unternehmenssituation! Nach rund einem Jahr VISIOMETALL habe ich mich deshalb für Beratung und Schulungen unter der Leitung der Familie Vossenkuhl entschieden.

Welche Bereiche Ihres Unternehmens lassen Sie prüfen und was erwarten Sie sich vom Coaching?
Erich Trinkl: Um den Ist-Stand meines Unternehmens zu ermitteln, wurden zunächst einige meiner Mitarbeiter befragt und auch mit mir wurden einige Gespräche geführt. Anhand der Ergebnisse wird die Unternehmensstruktur geprüft. Konkret geht es darum, Stärken und Schwächen zu filtern. Im Laufe der Analyse werden alle für das Unternehmen relevanten Punkte angesprochen. Für meine Mitarbeiter soll dieses Prozedere Gelegenheit bieten, sich verstärkt ins Unternehmen einzubringen und mehr Verantwortung zu übernehmen. Dieses Engagement funktioniert aber nur auf freiwilliger Basis – meine Angestellten müssen also vom Sinn und Zweck der Beratung überzeugt sein, die Zusammenarbeit mit den Coachs soll ihnen Spaß machen.

Wie sind Ihre ersten Erfahrungen mit dem Coaching?
Erich Trinkl: Bis jetzt läuft alles nach Plan. Ich hoffe, meine Mitarbeiter haben das Gefühl, es geht nicht allein um das Unternehmen, sondern um jeden Arbeitsplatz – also um die Zukunft jedes Einzelnen und die weitere positive Entwicklung beider Unternehmen! Zunächst war ich ein bisschen skeptisch, ob ich deutsche Coachs engagieren soll, weil Österreich nicht Deutschland oder die Schweiz ist, aber das VMT-Team ist sehr offen. Die Schulungen beziehungsweise Beratungseinheiten werden sehr genau an unsere Situation hier in Tirol und unsere Mentalität angepasst.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?
Erich Trinkl: Die Ziele sind klar definiert – wir wollen eines der besten Metallbauunternehmen in Tirol sein. Dazu benötigt das Unternehmen von jedem Mitarbeiter sein Bestes. Das wollen wir gemeinsam finden und fördern! Zudem soll das Tagesgeschäft mehr und mehr ohne mich laufen, sodass mir mehr Zeit für das Gesamtmanagement und die Zukunftsplanung der beiden Betriebe bleibt. Meine Mitarbeiter als Erich Trinkl-Team haben sich auf ein Ziel eingeschworen: Wir wollen gemeinsam nach oben, uns an der Marktspitze positionieren und dort langfristig etablieren. Tun sich unterschiedliche Vorstellungen über den Weg dahin auf, dann sprechen wir offen darüber. Es gilt immer wieder im Gespräch den gemeinsamen Weg zu finden.

 

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